Gott interessiert sich für uns.
Als Jesus auf der Straße nach Jericho unterwegs war und an dem blinden Bettler Bartimäus vorbei gekommen ist, ist dieser ausgeflippt. Er hat mitbekommen, wer da vorbei gegangen ist.
Was tat er?
Er setzte alles ein und schrie nach Jesus – vor allen Leuten!
Jesus ließ ihn kommen und fragte ihn:
Was willst du, dass ich dir tue?
Hättest du mit dieser Frage gerechnet?
Hast du schon mal darüber nachgedacht, was er dir für eine Frage stellen würde?
Bartimäus wusste, was er wollte. Er schaffte seine Realität mit seinem Auftreten.
smart u.netz:werk-gerecht:
The Future Of Publishing | ND Strupler
http://strupler.blog.icf.ch/publishing/
Where does it all going to go?
Wenn die königliche Würde eines Mannes und die kämpferische Natur, die in ihm lebt, sich in einer Person entfalten würden, was wäre das für eine Welt? Männer die nicht von Minderwert geplagt irgendwelche Dinge tun um sich zu behaupten oder sinnloses Kräftemessen veranstalten. Was wäre wenn unsere Welt bewohnt wäre von Männern, die
• Orientierung geben,
• Stärke zeigen
• Ruhe vermitteln.
In einer Welt die geprägt ist von Unruhe, Unfrieden und Schwachheit, ist der Mensch wieder auf der Suche nach Männern die vermitteln, was ihr fehlt.
Ich möchte mich heute der königlichen Seite des Mannseins widmen.
Ich konnte erst vor einigen Tagen den Ausblick von 3700m Höhe ins Tal geniessen.
Schweiz-Saas Fee.
Ein Traum in Weiß.
Da stand ich mit meinem Snowboard umgeben von prächtigen 4000ern,
der Schnee glitzerte mich an,
die Sonne wärmte mein Gesicht
und unter mir eine Wolkendecke in die ich die kommenden 10 Minuten eintauchen würde.
Solch ein Panorama lässt glaube ich jeden Menschen in irgendeiner Form innehalten.
Im Bus auf der Rückfahrt Richtung Alltag(unter der Wolkendecke) las ich im sehr gelungenen Buch von John Ortberg: 'Glaube und Zweifel' folgendes:
Die Jünger zankten. Sie konnten sich einfach nicht darüber einig werden, wer von ihnen denn nun der größte sein würde im kommenden Himmelreich. Wem gebührte dieser Ehrentitel? War es Petrus, der Anführer? Oder sein Bruder Andreas, der Jesus noch eher kennen gelernt hatte? War es Johannes, der so nahe an Jesus war wie sonst keiner?
Da rief Jesus ein kleines Kind zu sich und stellte es vor sie hin. Dann sagte er: »Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Himmelreich kommen. Deshalb: Wer so gering wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. (Mt 18,2-4)
Was bedeutet das, umkehren und werden wie ein Kind? Was macht ein Kind anders als ich?
Die letzten Schneeflocken haben sich auch in Zürich nochmal hervorgewagt. „Ihr habt Mut,“ ruft ihnen Leo, Senior Pastor des ICF-Zürichs zu und beweist selber welchen, indem er Fotos von sich aus den frühen neunziger Jahren im Gottesdienst präsentiert. Denn diese zeugen dermaßen von geschmacklichen Ausfällen, dass selbst hartgesottene Verfechter der These, es käme nicht auf Äußerlichkeiten an, unwillkürlich zusammenzucken. Keine Frage, der Senior Pastor des ICF-Movements und das Movement selbst haben sich verändert. Von der Raupe zum Schmetterling.
Thema ist immer noch die so bewegende wie wichtige Think!-Reihe. Und zentral dabei:
„Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben.“ (Sprüche 4:23)
Nicht erst seitdem ein naseweiser Cartoon-Hase seine Abenteuer mit den Worten einleitete: „Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von Gestern denkt, oder an Sorgen von Morgen, der tut mir leid.“ (Bugs Bunny), ist es ein Gemeinplatz, dass das Leben sich im HIER und JETZT abspielen sollte. Und trotzdem ist es mitunter das Schwerste, seine Achtsamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick zu richten, in der sich Gottes Wirken für uns spürbar entfaltet. Jeder Moment ist einzigartig. Und dennoch verbringen Menschen diese Zeit ganz überwiegend in Sorgen und Ängsten vor der Zukunft, in Reue über verpasste Chancen und in Schuldgefühl über Fehler der Vergangenheit. Wir projizieren pausenlos in das Morgen und versumpfen ebenso in dem „Was wäre wenn?“ der Vergangenheit. In den Paralleluniversen: „Wenn ich doch nur…“
„Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch so umgestalten , dass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist, ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es vollendet ist.“ (Nach Römer 12 Verse 2)
Das Wort für umgestalten ist das griechische Wort für Metamorphose. Sie findet statt, wenn aus einer Raupe ein Schmetterling wird.
Was heißt das in dem Kontext dieses Verses?
...mehr Zeit hätte, mehr Geld hätte, mehr Gaben hätte, mehr Glauben hätte..., dann würde ich richtig was bewegen im Reich Gottes! Aber bei dem Bisschen, was ich zu bieten habe, ist das wohl aussichtslos.“ Kommen dir solche Gedanken auch bekannt vor? Du würdest gerne etwas beisteuern und etwas bewegen, aber du denkst einfach nicht, dass du die Ressourcen dazu hast. Solche Gedanken kommen mir öfters mal und sie können mich ganz schön entmutigen. „‚Wenn doch nur...’ sind in jeder Sprache die traurigsten Worte“, lautet ein japanisches Sprichwort.
Wie lautet das größte Lob eines Berliners? - Richtig: "Da kann man nicht meckern!" Klingt erstmal komisch, ist aber oft tatsächlich so. Manche behaupten, dies habe mit dem Berliner Humor zu tun, eigentlich seien wir gar nicht so: Zwar grummelt der Busfahrer, wenn der Tourist nach kurzem Sprint mit knappem Atem nach seinem Fahrschein sucht, aber immerhin hat er gewartet und ist nicht schon losgefahren, wie es sein Fahrplan gefordert hätte, schrieb im WM-Sommer 2006 der Schriftsteller Jakob Hein im Spiegel. So sind wir Berliner, innen lieb und außen schroff. Wir reden nicht so sehr über das Gute, sondern wir tun es. Wir sind nicht so garstig, wie es scheint: im Stänkern sehen wir eine Art lokalen Wettkampf, das tägliche Kräftemessen an der Supermarktkasse: wer hat das letzte Wort? Wir wollen niemanden verletzen, wir teilen aus, können aber auch einstecken. Ist ja nicht persönlich gemeint. So sehen wir uns zumindest.
ICF-Podcasts, nicht nur die Berliner, begleiten mich durch die Woche. Unsere Brothers’n’Sisters im ICF-Zürich haben gerade sowohl in ihren „Zwaenzger“- als auch „GenX“-Gottesdiensten eine Serie laufen, die sich mit einem der brandaktuellsten Themen beschäftigt, das es z.Zt. auf dem Markt gibt. Die Serie heißt „Think! Die Kraft unserer Gedanken.“ Wenn ihr könnt, zieht euch die Podcasts. Ich bin gespannt.
Ausgangspunkt ist der Bibelspruch: „Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben.“ (Sprüche 4:23)
Wer öfter mal an Zeitungskiosken vorbeiläuft (also mindestens all wir Berliner, die wir die „Öffentlichen“ zu nehmen nicht umhin kommen) kann mit gewisser Regelmäßigkeit zwei Dinge feststellen.
Das eine wäre, dass Magazine wie Der Spiegel, Focus oder Stern immer wieder Titelstories über die letzten Erkenntnisse der Neurowissenschaften aufweisen. Meistens unter der Aufmachung „Endlich bewiesen! Es gibt keinen freien Willen!“ oder so ähnlich. Zu der Tragweite des Themas hat Matthias an anderer Stelle was geschrieben. Zumeist findet sich dann ein Bericht, dass Neurowissenschaftler irgendeiner Universität wieder mal erkannt hätten, dass all unsere Gedanken nur Folge hochkomplexer biochemischer Reaktionen in unserem Gehirn sind, die – und an dieser Stelle wird dann gern ein Evolutionsbiologe, bevorzugt Richard „Der Gotteswahn“ Dawkins, zitiert – evolutionär entstanden sind und uns irgendeinen Überlebensvorteil verschafft haben. Christen, andere Religionen, Philosophie könnten ihre Moralvorstellungen einpacken. Nicht Menschen entscheiden über Richtig und Falsch, Gut und Böse, auch nicht Gott, sondern das ganz banale Durcheinanderpurzeln irgendwelcher Moleküle.






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